Stand 24.04.2021

Werte Gäste, liebe Freunde unserer Gaststätte,

auch wenn noch viele Stunden gemeinsamen Wirkens vor uns liegen, biegen wird doch so ganz langsam mit unseren Arbeiten zur Sanierung unserer alten Kneipe auf die Zielgerade ein.

In dieser Woche wurde mit viel Schweiß, jeder Menge Staub, einem großen Zeitaufwand  und noch mehr Enthusiasmus die aufgrund von Beschädigungen, Rissen oder schlechten Einbaus obsoleten und herausgeschnittenen Bodenfliesen hinter der Theke und an einigen Stellen der Säle durch neue ersetzt. Eingewaschen sind sie noch nicht, doch ist schon jetzt klar erkennbar, dass die Räume durch diese Maßnahme im Erscheinungsbild deutlich aufgewertet wurden. In der Rückbetrachtung muss man sagen, dies war eine sehr staubreiche Arbeit, die den Beteiligten viel Durchhaltevermögen abverlangt hat. Wir sind froh darüber, dass dieser sehr staubreiche Teil nun gut bewältigt ist und hinter uns liegt.

In der Damentoilette sind die ersten Wandfliesen geklebt. Die Wände werden mit grauen Sockelleisten und weißen Fliesen versehen, die Böden und die Wände im Bereich der Sitzbecken werden, um einen entsprechenden Kontrast zu schaffen, in grau gehalten. Schon jetzt ist deutlich zu sehen, dass die Sanitärräume im Vergleich zu früher nicht mehr wiederzuerkennen sind. Es gibt deutlich mehr Platz und, auch das ein Aspekt, den man durchaus positiv hervorheben darf, es gibt deutlich mehr Komfort als bisher.

Unser Hauselektriker war in dieser Woche auch aktiv. Er hat die Zwangsentlüftung für die Gasversorgung unserer Zapftechnik fertiggestellt, außerdem wurde in den Sälen die neue Beleuchtung montiert. Die Arbeiten in der ehemaligen Opkamer sind nahezu abgeschlossen, auch der Anstrich von Decke und Wänden konnte abgeschlossen werden. Damit ist die Opkamer der erste Raum, der fertiggestellt werden konnte.

Derzeit wird der Flur im Treppenhaus tapeziert. Auch hier hoffen wir, dass diese Arbeiten in naher Zukunft abgeschlossen werden können und dass dann mit dem Streichen fortgefahren werden kann. Nahezu täglich ist das Spachtelteam dabei, die Wände fürs Tapezieren und Streichen vorzubereiten. Hier ist viel Akribie gefordert und die Helfer sind erst dann zufrieden und geben eine Wand für die Endbearbeitung frei, wenn wirklich die letzte Unebenheit beseitigt ist.

Ein Schwerpunkt in der letzten Woche war die Herrichtung der alten hölzernen Türzargen, die seit vielen Jahrzehnten verbaut sind und dringend der Überarbeitung benötigten. Hierfür hat sich ein Helfer gefunden, der mit sehr viel Idealismus und Liebe zum Detail die Schäden an den, zumindest bisher, ziemlich ramponierten Türzargen lokalisiert, mit Füllspachtel ausgleicht, plan schleift und dann mit einem Voranstrich versieht, dass man meinen könnte, die Zargen wären neu. Die bisher vorhandenen Innentüren werden, obwohl ebenfalls über die Jahre mit teils erheblichen Beschädigungen behaftet, durch Aufpressen neuen Furniers ertüchtigt und dann entsprechend neu lackiert. Um dies umsetzen zu können, werden die Türen morgen durch die beauftragte Fachfirma abgeholt.

Zu guter Letzt gab es gestern noch eine Entscheidung zu treffen bezüglich des weiteren Ausbaus der Theke. Wie früheren Bildern zu entnehmen, wird das Bier aus dem Fass durch eine Leitung unter der Decke dem Zapfhahn zugeführt. Dafür war es unerlässlich, einen Leitungskanal unter die Decke zu montieren, durch den die Bierleitung geführt wird. Einhelliger Wunsch aller Betrachter war es, diesen Kanal unsichtbar zu machen und in einer optisch ansprechenden Abkastung zu verstecken. Zunächst war man sich uneins, wie diese Maßnahme so zu gestalten wäre, dass sie den gewünschten optischen Mehrwert entwickeln kann. Viele verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert, bevor die richtige Idee geboren wurde.

Man entschloss sich dazu, die Decke über den gesamten Bereich der Theke um 40 cm abzuhängen. So soll ein in optisch stimmiges Bild entstehen, welches den Bereich der Theke zudem deutlich hervorheben wird (das steht einer Theke ja auch zu). Nachdem die zur Durchführung nötigen Metallprofile, Halter und Klammern abgeholt und zur Dorfschmiede gefahren waren, wurde sofort begonnen, die Halterungen unter der Decke zu montieren und die Profile auf die richtige Höhe zu bringen. Nachdem diese Arbeiten vorbereitender Art umgesetzt waren, wurden bereits die Wangen mit einer Gipsplatte verschlossen. Sobald am kommenden Wochenende der Elektriker die notwendigen Leitungen für die Spots verlegt hat, wird die Decke verschlossen und kann gespachtelt werden.

Auch in der neuen Woche geht es mit Fleiß und Eifer weiter. Wir berichten am kommenden Wochenende wieder. Bleibt gespannt.

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