Stand 21.03.2021

Zwar mit einem Tag Verspätung, aber trotzdem brandaktuell alles Neue, was den Baufortschritt unserer Gasträume betrifft.

In der letzten Woche wurden die Fensterbänke im Schankraum eingebaut. Diese bestehen aus grauem Naturstein und bilden den oberen Abschluss der ehemaligen Keizkörpernischen, die, wie zwischendurch berichtet unterdessen zugemauert wurden, um eine bessere Wärmeausbeute und einen höheren Dämmwert zu erreichen.

In Verbindung mit den neu beschafften Lamellenheizkörpern, welche in der kommenden Woche installiert werden, wird sich ein stimmiges Bild ergeben, welches den Raum zum einen optisch aufwertet und andererseits für behagliche Wärme sorgen wird, dies überdies verbunden mit einem deutlich erkennbaren ökologischen Mehrwert aufgrund des signifikant gesunkenen Brennstoffbedarfs.

Weiterhin wurde in beiden Toilettenräumen schnelltrocknender Estrich verlegt, der bereits einen Tag später betreten werden konnte. Die beauftragte Sanitärfirma hat die Vorinstallationen soweit abgeschlossen, dass die Wände der Räume nun zunächst mit Rigipsplatten verkleidet, gespachtelt und gefliest werden müssen, bevor die Keramikbecken montiert werden können. Bevor dies geschieht, müssen aber noch die Kabinen für die Damen in Trockenbauweise errichtet werden.

Auch in der neuen Woche wird hier der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegen. Bereits am gestrigen Samstag ist der erste Teil der Damentoilette mit Rigipsplatten verkleidet worden, ab morgen wird hier weiter gearbeitet. Wir sind froh und dankbar darüber, dass sich hier eine Gruppe von Helfern zusammengefunden hat, die mit Hochdruck an der Herrichtung der Toiletten arbeitet und mit viel Einsatz, Fleiß und Schweiß alles gibt, um diesen wichtigen Teil unserer Gaststätte völlig neu, ansprechend und einladend zu gestalten.

Die Toilettenanlagen haben eine besondere Bedeutung für uns. Es soll, wie bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht, insbesondere für die Damen erhebliche Verbesserungen beim Komfort geben.

Die Holztreppe wurde, nachdem trotz diverser technischer Schwierigkeiten aufgrund der sehr alten Bauweise und irreparabler Schäden am historischen Tragwerk bereits zum letzten Wochenende das neue Tragwerk aufgebaut werden konnte, im Bereich des neuen, um eine Stufe erhöhten Podestes an die äußere Form der alten Treppe angepasst und wird in der kommenden Woche mit der Restmontage der inneren Wangenverkleidung und dem Belegen der neuen Stufen mit dem seinerzeit verwendeten alten Linoleumbelag eine völlige optische Angleichung an den ursprünglichen Teil der Treppe erfahren.

Weiterhin hat unser Hauselektriker die Vorbereitungen für die Montage der Schanktechnik abgeschlossen. Die erforderlichen Elektroinstallationen sind montiert, im Laufe der Woche wird die ausführende Fachfirma die Theke an ihren endgültigen Standort versetzen, die Anschlüsse für die Kühltechnik montieren, die Leitungen für den Transport des Bieres vom Fass bis in die Theke verlegen, die notwendige Fassbox samt der Aufsetzkühlung montieren, die Gasstation für die Treib- und Kühlgase errichten und die Verbindung für das Altwasser aus der Theke zum Abwasserkanal herstellen.

Wenn es sehr gut läuft und es keine Verzögerungen gibt, könnte es sein, dass am kommenden Samstag das erste gezapfte Bier getrunken werden könnte.

In der Opkamer und dem kleinen Saal könnte jetzt gestrichen werden. Die Tapete ist angebracht, in der letzten Woche wurden die Deckenabschlussleisten aus Stuck eingebaut. Allerdings wird an anderer Stelle noch gestaubt, deshalb muss der Anstrich noch solange warten, bis die staubenden Tätigkeiten abgeschlossen sind.

In der kommenden Woche wird im Treppenhaus die Decke abgehängt, mehrere dicke Kabel können nicht in der Decke versteckt werden, also ist ein Abhängen der Decke die beste Lösung, die offen liegenden Kabel zu verstecken.

Weiterhin werden die Stadtwerke Kleve einen neuen Hauswasseranschluss ins Haus bringen. Der jetzt noch im Büroraum der alten Schmiede liegende Hauswasseranschluss soll insbesondere aus Gründen der Frostsicherheit ins Haus verlegt werden.

Viele weitere Arbeiten stehen ab morgen wieder auf der Agenda unserer vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Wir berichten am kommenden Wochenende wieder.

Bleibt gespannt!

Ein Gedanke zu „Stand 21.03.2021“

  1. Man kann nur noch bewundernd den Kopf schütteln und staunen über soviel Engagement, Fachkenntnis und Vielfältigkeit im Bereich der handwerklichen und planerischen Aufgaben. Wie sagen nicht nur die Till-Moyländer so treffend? “Et ess ma en Drangoohn!” – Einfach toll!

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